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Neue Musik Österreich

Österreichische Komponisten: Waldek - Amann - Grassl - Strobl - Ager
new and factory sealed!!!
1. Gunter Waldek: Canto Delle Sirene Für Bläserquintett
Ensemble Pablo Linz
Helmut Trawöger, Flöte
Susanne Kral, Oboe
Günther Gradischnig, Klarinette
Kurt Deutsch, Horn
Reinhard Gitschthaler, Fagott
2. Gerold Amann: Bewegungen Für Vier Violoncelli
Penelope Gunter / Eva Burkhard-Böhi / Lydia Genner / Maria Schweizer, Violoncelli
3. Herbert Grassl: Reflexionen Für Bassklarinette
Emil Rieder, Klarinette
4. Bruno Strobl: Trio Expan Für Flöte, Gitarre und Viola
Friedrich Fischer, Gitarre
Michael Kasalicky, Viola
Gunter Friedl, Flöte
5. Klaus Ager: Serenade Op. 60 Für Klavier & Kammerorchester
Mozarteum-Orchester Salzburg, Ltg. Jorge Rotter
Alfons Kontarsky, Klavier
Prof. MMag. Gunter Waldek wurde am 26. Juli 1953 in Linz geboren. Mit Klavier-, Orgel- und Theorieunterricht am Bruckner Konservatorium wurde bereits in seiner Kindheit der Grundstein zur musikalischen Ausbildung gelegt. Nach der Matura 1971 begann Waldek in Salzburg an der Hochschule „Mozarteum" und an der Universität mit Studien aus Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Romanistik, die er 1977 mit Lehrbefähigung und Magisterium abschloss. Nach einigen Jahren Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Gymnasien in Linz und Salzburg nahm er am „Mozarteum" weitere Studien auf (Dirigieren, Chorleitung, Komposition bei Helmut Eder), an deren Ende die Verleihung des „Magister artium" stand.

Gerold Amann: 1974 und 1993 Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft, Kulturpreis der Vorarlberger Landesregierung, 1986 Kompositionspreis der Jungen CA, 1988 Carl-Maria-von-Weber-Preis für Musical Dresden, Kompositionspreis des Vorarlberger Sängerbundes, Kompositionspreis des ÖBV, drei Bewerbungen an internationalen Kompositionswettbewerben (einmal erfolgreich).
Herbert Grassl wird 1948 in Laas (Vinschgau, Südtirol) als viertes von 6 Kindern geboren.
Erste musikalische Erfahrungen sammelt er auf der Trompete: Musikschule, Musikkapelle und schließlich Studium der Musikerziehung, Chorleitung und Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg. Nebenbei erteilt Grassl Unterricht am Salzburger Musikschulwerk, der 1983 von einer Lehrtätigkeit an der Universität Mozarteum abgelöst wird.
Dem 1972 begonnenen Kompositionsstudium bei Cesar Bresgen schließen sich weitere Studien bei Irmgard Radauer (Computermusik) und Boguslaw Schaeffer an. Während dieser Zeit wird Grassl zwei Mal das österreichische Staatsstipendium verliehen.
Dem ÖENM (Österreichisches Ensemble für Neue Musik) steht Grassl von 1988 bis 1997 als Dirigent und künstlerischer Leiter vor. Weltweite Auftritte, zahlreiche Uraufführungen und Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern und Komponisten wie John Cage und Anertis Logothetis prägen diese Arbeit.
In Zusammenarbeit mit Otto Beck entstehen 1991 die sogenannten Klangmobile, pedalangetriebene Dreiräder, die ein vollständiges Musikstudio transportieren und öffentliche Plätze von Salzburg bis Seoul (Weltmusiktage 1997) beschallen.
1995 erhält Grassl den Preis der Ersten Bank-Sparkasse und einen Kompositionsauftrag (leicht verstimmt ... 5 Stücke für Ensemble) für das renomierte Festival "Wien Modern", in dessen Rahmen auch andere seiner Werke u.a. vom Arditti Quartett, dem Wiener Klangforum und den Österreichischen Kammersinfonikern vorgetragen werden.
Im Jahr 2000 wird eine Komposition Grassls von einer internationalen Jury für die Weltmusiktage in Luxemburg ausgewählt. Das Orchesterstück 7 erklingt auf der EXPO 2000 in Hannover. Ausführende sind das Orchester des Saarländischen Rundfunks unter der Leitung von Oswald Sallaberger.
 B. Strobl
1949 in Klagenfurt geboren Während der Schul- und Studienzeit Klarinette und Theorie am Konservatorium in Klagenfurt. 1979 - 1981 Privater Kompositionsunterricht bei Nikolaus Fheodoroff 1983 - 1987 Kompositionsstudium am Kärntner Landeskonservatorium und Abschluß mit Diplom (Auszeichnung) bei Dieter Kaufmann 1973 - 2003 Musikerzieher am Gymnasium in Spittal/Drau seit 1977 Obmann der Kärntner Zweigsektion der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" (IGNM) und als solcher Veranstalter verschiedener Kurse, Symposien, Konzerte 1978 - 1990 Projekte mit neuer Musik: "Kärntner Meisterkurse für aktuelle Musik" 1987 Gründer und von 1987 - 1995 Leiter des Vokalensemble VOX NOVA, das sich vor allem die Aufführung neuer Chormusik zum Ziel gesetzt hat seit 1988 Als Dirigent mit dem Ensemble Kreativ Aufführung vieler zeitgenössischer Werke im In- und Ausland. 1991 1993 1999 2002 Organisation und Durchführung des Festivals EXPAN in Spittal and der Drau 1993 - 1995 Kreativwerkstatt In Klagenfurt 1998, 2000 Künstlerischer Leiter des Klangspectrum Villach (Internationales Festival für Neue Musik seit 2002 Musikalische Projektleitung von neuebuehnevillach
Der gebürtige Salzburger Klaus Ager (*10.05.1946) beschäftigte sich schon in seiner Kindheit mit Komposition, Tonsatz, Violine- und Klavierspiel. Nach der Matura studierte er zuerst an der Universität Mozarteum Komposition und Dirigieren bei Cesar Bresgen und Gerhard Wimberger sowie an der Universität Salzburg Musikwissenschaft bei Prof. Croll. Anschließend folgten zwei Jahre Unterricht am Conservatoire National et Superieur in Paris bei Olivier Messiaen und Pierre Schaeffer sowie Kurse bei Karlheinz Stockhausen und Luciano Berio (Komposition, Elektroakustik, Computer-Musik).
1970 und 1971 war er als Korrepetitor bei den Salzburger Festspielen tätig. Bei Radio France und dem ORF war er 1973/74 freier Mitarbeiter. Seit Herbst 1973 war Ager zuerst als Assistent an der Lehrkanzel für Musiktheorie tätig. 1997 übernahm er die Lehrkanzel für Musikanalyse an der Universität Mozarteum in Salzburg. Studien- und Arbeitsaufenthalte führten ihn nach Stockholm (1974), San Diego, USA (1977), Hamilton, N.Y. (1979, 1981) etc.
Seit 1977 baute er als Präsident und künstlerischer Leiter das Festival für zeitgenössische Musik "ASPEKTE SALZBURG" auf, das sich in erster Linie internationaler neuer Kammermusik, aber auch Opern- und Ballettaufführungen widmet. 1975 bis 1986 unternahm er als Leiter des ÖENM (Österreichisches Ensemble für Neue Musik) zahlreiche Tourneen im In- und Ausland. 1981 wurde Ager zum Präsidenten der "Europäischen Konferenz der Veranstalter Neuer Musik", einer Vereinigung von Veranstaltern neuer Musik aus nunmehr sieben europäischen Ländern, gewählt.
Sein kompositorisches Oeuvre umfasst vor allem elektroakustische und Computermusik, daneben auch Kammer-, Orchester- und Vokalmusik. Aufführungen seiner Werke fanden bisher in Nord- und Südamerika, Europa, Australien, Japan und Korea statt.
Klaus Ager ist seit 1973 Lehrender an der Universität Mozarteum Salzburg, der er ab dem Studienjahr 1991/92 als stellvertretender Rektor und von 1995/96 bis 1999/2000 als Rektor vorstand.
Diese CD ist neu und originalverschweisst!!!
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